In diesem Koriander-Chutney Rezept sorgen die Pinienkerne für eine nussige Süße und bieten den Ausgleich zum herben Koriander. Da Essig aus ayurvedischer Perspektive sehr sauer ist und den Magen reizen kann, habe ich Zitronensaft verwendet. Um es noch Pitta freundlicher zu gestalten, kannst du auch Limettensaft für das Koriander Chutney Rezept verwenden. Koriander hat ayurvedisch betrachtet eine kühlende Wirkung. Er ist ein traditionelles Mittel gegen Hautausschläge oder Sonnenbrand, sowohl innerlich als äußerlich angewandt.
Koriander unterstützt die Verdauung, verbrennt Ama und beruhigt das Immunsystem.
Koriander gleicht alle drei Doshas aus.
Auch Asafötida wird als entblähend und verdauungsfördernd beschrieben, es mindert vor allem Vata und Kapha.
Koriander-Chutney aus ernährungswissenschaftlicher Perspektive
Frische Korianderblätter und die getrocknete Koriandersamen unterscheiden sich etwas in ihren Inhaltsstoffen. Frische Blätter haben einen höheren Gehalt an Vitaminen, aber einen geringen Gehalt an Mineralstoffen als die Samen. Sie enthalten große Mengen des Spurenelements Selen, welches unser Immunsystem unterstützt und unseren Körper vor den sogenannten „freien Radikalen“ schützt.
Pinienkerne haben positive Auswirkungen auf den Blutdruck, die Fähigkeit des Körpers, Nahrungsfett zu metabolisieren, den Blutzuckerspiegel, den allgemeinen Entzündungsgrad und den Zustand der Blutgefäße. (1)
Asafötida enthält einen hohen Anteil an Phenolen wie Tannine und Flavonoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind speziell für ihre antioxidative Kapazität bekannt und erhöhen die Aktivität von Verdauungsenzymen. (2)
Zitronenschale liefert auch antioxidative Stoffe, die sogar den Fettstoffwechsel beeinflussen können. (3)
enthält Magnesium und Eisen
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Das benötigst du zum Kochen
eine kleine Pfanne
Mixer oder Pürierstab
ein kleines Schneidebrett
einen scharfes Messer
Meine Tipps und Hinweise zu diesem Rezept
Das Koriander.Chutney direkt servieren oder in einem ausgekochten Glas verschlossen im Kühlschrank lagern. Hält sich etwa 3-4 Tage.
Eigenschaften
ohne Zuckerzusatz, vegan, vegetarisch
Zutaten
Frische Zutaten
50 g Koriander (50 g entsprechen ca. 2 Bund)
1 Knoblauchzehe
2 cm Ingwer
½ einer Zitrone Saft
¼ tsp Zitronenabrieb
Weitere Zutaten
3 tsp Pinienkerne*
2 tsp Olivenöl
3 tsp Wasser
Gewürze & Kräuter
1 rote oder grüne Chilischote
8 getrocknete Curryblätter
½ tsp Kreuzkümmel
½ tsp Steinsalz
1 Msp Asafötida (optional)
Zubereitung
Koriander waschen und abtropfen lassen.
Knoblauch schälen und klein schneiden.
Chilischote waschen und so viel hacken, dass es etwa ½ TL ergibt.
Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden.
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze anrösten und beiseite stellen.
Öl oder Ghee in der Pfanne bei mittlerer Stufe erhitzen. Knoblauch, Chili und Ingwer zugeben und anschwitzen.
Curryblätter zugeben und weiterrühren.
Kreuzkümmel und Asafötida kurz mit anrösten. Pfanne vom Herd nehmen und kurz auskühlen lassen.
Zitrone auspressen und etwas von der Schale mit einer Reibe abreiben.
Die Korianderblätter von den Stielen zupfen.
Die Gewürze aus der Pfanne, Korianderblätter, Salz, Zitronensaft, Pinienkerne und das Wasser in einen Mixer geben und zerkleinern, bis eine sämige Konsistenz entsteht. Eventuell noch etwas Wasser zugeben.